Finanzielle Probleme nach einer verpfuschten Lidstraffung

Auch wenn es um ästhetische Operationen geht, muss man sich als Patient mit den damit verbundenen Risiken abfinden. Sie sind bei keiner Operation auszuschließen und können jederzeit auftreten. Das gilt natürlich auch für die beliebte Lidstraffung, bei der die überschüssige Haut über den Augen und oft auch unter den Augen entfernt wird. Mit der Aussicht auf das baldige jugendliche und frische Aussehen werden die Risiken und Gefahren gerne verdrängt oder abgeschwächt. Das böse Erwachen kommt dann, wenn man mit Komplikationen konfrontiert wird, Wundheilungsstörungen auftreten oder es zu Infektionen und Entzündungen kommt. Es folgen aufwändige Nachbehandlungen, viel Pflege und eventuell auch eine oder mehrere sekundäre ästhetische Operationen, die das Ergebnis verbessern sollen. All das ist natürlich mit Kosten verbunden – Geld, das viele nicht haben.

Was tun, wenn die misslungene Lid-Operation auch finanziell Probleme bereitet?

Wenn der schlimmste Fall eingetreten ist und die Lidstraffung nicht, wie erhofft, problemlos verlaufen ist, dann sollte man sich umgehend über die rechtlichen Möglichkeiten und Ansprüche informieren. Ein Jurist für Medizinrecht ist hierfür der absolut richtige Ansprechpartner. Er prüft im Streitfall die Schuldfrage und kann mit Hilfe der Krankenakte und des Operationsberichts schnell feststellen, ob der Klinik bzw. dem Chirurgen eine Schuld nachgewiesen werden kann. Ist das der Fall, kann man in der Regel auch Schadenersatz oder Schmerzensgeld geltend machen. Wenn die Klinik keine Schuld trifft ist es ratsam, mit seinem Sozialversicherungsträger, sprich der Krankenkasse, Kontakt aufzunehmen. Auch sie könnte durch ihr Entgegenkommen weitere Behandlungen und korrigierende Eingriffe möglich machen.