Missglückte Lidstraffung: Schmerzensgeld und Schadenersatz als finanzielle Stütze

Selbstverständlich steht nach einer missglückten Schönheits-OP, wie etwa einer Lidstraffung, nicht unbedingt das Geld im Vordergrund. Die gesamte Aufmerksamkeit gilt den damit verbundenen gesundheitlichen und ästhetischen Beschwerden. Jeder, der jedoch schon einmal von einem solchen Schicksal betroffen war weiß, dass in Folge auch die finanziellen Belastungen langsam steigen. Nachdem man das Krankenhaus verlassen hat, ist der Gang zum Juristen meist der erste Weg. So wichtig ein Spezialist für Medizinrecht jetzt auch sein mag, so kostet er dennoch Geld. Wenn man sich nicht mit dem Ergebnis der missglückten Lidstraffung abfinden will, ist meist auch ein weiterer Gang zu einem Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie unausweichlich. Er kann einem die Möglichkeiten durch weitere Eingriffe aufzeigen und so wieder zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen. Auch psychotherapeutische Behandlungen sind nicht selten notwendig wenn die Lid-Operation missglückte, und leider sind auch diese meist sehr kostspielig und für die Betroffenen nur schwer leistbar.

Seine Rechte durchsetzen

Wer vor dem Problem steht, all diese Kosten nicht mehr tragen zu können oder zu wollen, der sollte sich zumindest rechtlich beraten lassen. In den meisten Fällen verpfuschter Lid-Operationen ist es möglich, die Klinik oder den Chirurgen auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld zu verklagen. Selbstverständlich ist das nur dann realistisch, wenn der Klinik auch eine Schuld nachgewiesen werden kann und es sich nicht um allgemeine, bereits vorab besprochene Risiken handelt. Um genau das festzustellen, verlangt der Anwalt für Medizinrecht Einsicht in die Krankenakte und den OP-Bericht und prüft diese gemeinsam mit einem Gerichtsgutachter.